Positionspapier des Studierendenrats 2008/2009 zum Service des Studentenwerks

Der StuRa ist ausdrücklich für eine Verbesserung der Wohnbedingungen in den Wohnheimen

Wir sind nicht damit einverstanden, dass der Hausmeister nach kurzfristiger Ankündigung selbstständig die Wohnräume in den Wohnheimen betreten. Aus Sicht des Studierendenrat verstößt dies gegen §13 Abs.1 und 2 des Grundgesetzes, dass die Unverletzbarkeit der Wohnung regelt. Außerdem sind wir mit, dem zum Teil, überhöhten Mieten in den Wohnheimen nicht einverstanden. Diese sind vor allem vor dem Hintergrund der teils katastrophalen hygienischen Bedingungen in den gemeinschaftlich genutzten Räumen nicht zu rechtfertigen.

Der StuRa plädiert für die Erhaltung eines Kulturbetriebs auf dem Campus

Seit April 2008 sind Teile des Projekt 7, nach einem Kurzschluss, nicht mit Strom versorgt. Der Grund ist, dass bei Renovierungsarbeiten nur Teile der desolaten Elektroleitungen erneuert worden. Bisher hat es das Studentenwerk nicht geschafft, die Stromversorgung wieder herzustellen. Der StuRa spricht sich nachdrücklich für einen Weiterbetrieb des Projekt 7 in vollem Umfang aus. Kolportierte Planungen des Studentenwerks, das Projekt 7 zu schließen um die Räume zu Luxusappartements umzubauen, sowie die Kulturtage in den Keller des Studentenwerks zu verlegen, lehnen wir ausdrücklich ab.

Der StuRa spricht sich für eine Verbesserung der Internetpräsenz des Studentenwerks aus

Wir sind sehr unzufrieden mit dem veralteten, unattraktiven und unrepräsentativen Internetauftritt des Studentenwerks. Darüber hinaus ist die Internetseite zum einen unübersichtlich, zum anderen findet sich kein Angebot für nicht-deutschsprachige Studierende. Wir wünschen uns eine generelle Neubearbeitung der Seite, die insbesondere mindestens ein bilinguales Angebot bereit stellt. Auch die intern genutzten Programme zur Bearbeitung des BaföG sind nach unserem Kenntnisstand veraltet und bedürfen einer Erneuerung

Der StuRa fordert eine weitere Verbesserung des Service auf dem Campus

Wir beobachten seit Jahren eine stetige Verbesserung des Service an der Universität. Dennoch gibt es nach wie vor viele kleine Baustellen, an denen gearbeitet werden muss. So müssen in der Mensa die Öffnungszeiten auch zukünftig erweitert werden und es bedarf mehr Personal, um die sehr guten Fachkräfte in der Mensa zu entlasten. Zudem muss die Beschilderung und Beschreibung des Essens in der Mensa, wie auch die Beschilderung wichtiger Verwaltungseinrichtungen des Studentenwerks umgehend mindestens bilingual erfolgen. Auf dem Campus selbst müssen die Wege der Studierende verkürzt werden. Aus diesem Grund setzt sich der StuRa für die Aufstellung eines EC-Automaten auf Gelände des Campus ein. Darüber hinaus sollte zukünftig auch die Unikarte der Studierenden mit den EC-Karten aufgeladen werden können. Außerdem muss die BaföG-Beratung und Betreuung weiter verbessert werden, insbesondere bei Studierenden in prekären finanziellen Situationen, sowie präsenter über Serviceleistungen, wie BaföG-Vorrauszahlungen informiert werden. Letztlich ist auch eine Umbenennung des Studentenwerks in Studierendenwerk anzuregen.

Der Studentenrat fordert nachhaltige Transparenz!

3 Reaktionen zu “Positionspapier des Studierendenrats 2008/2009 zum Service des Studentenwerks”

  1. Markus Köppen

    Ich finde es witzig, einerseits solche Maßnahmen zu fordern, andererseits aber auch die Erhöhung des Beitrags ein paar Tage später fast kategorisch abzulehnen (und zusätzliche Mitarbeiter und Aktionen setzen eben vorher vorhandenes Geld voraus, wenn man keine Schulden machen möchte - wovon ich ausgehe). Nicht, dass ich dem Antragsgegner in die Hände spielen möchte, aber wenn ihr als politische Kraft ernst genommen werden wollt, solltet ihr auf solche Scherze lieber achten.

    Meine 2 Eurocents zur Webseite: Ich finde sie übersichtlich. An der Stelle würde ich eure Forderung gern etwas präziser haben. Das Design ist veraltet und nur einsprachig - aber unübersichtlich?

    – Alles unterhalb dieser Linie (diese Zeile und Leerzeilen darüber eingeschlossen) darf nach Kenntnisnahme (und Abarbeitung?) kommentarlos entfernt werden —

    Ich erwarte ja nicht, dass bei der Erstellung der Pressemitteilungen Linguisten am Werk sind, aber ein allgemeines Drüberlesen vor der Veröffentlichung sollte schon drin sein.

    “Wir sind nicht damit einverstanden, dass der Hausmeister nach kurzfristiger Ankündigung selbstständig die Wohnräume in den Wohnheimen betreten.”
    - “betreten dürfen/können” - “die Hausmeister” - “betritt”?

    “Aus Sicht des Studierendenrat verstößt dies gegen §13 Abs.1 und 2 des Grundgesetzes, dass die Unverletzbarkeit der Wohnung regelt.”
    - Das Grundgesetz hat keine Paragraphen, sondern Artikel.

    “Außerdem sind wir mit, dem zum Teil, überhöhten Mieten in den Wohnheimen nicht einverstanden.”
    - Mieten = Mehrzahl, saher: “den Mieten” - die Kommasetzung ist zudem falsch, entweder ganz ohne oder nur “zum Teil” in Kommas, wenn man das “zum Teil” gerne runterspielen möchte.

    “Der Grund ist, dass bei Renovierungsarbeiten nur Teile der desolaten Elektroleitungen erneuert worden.”
    - “erneuert worden sind” - “erneuert wurden”?

    “Wir wünschen uns eine generelle Neubearbeitung der Seite, die insbesondere mindestens ein bilinguales Angebot bereit stellt.”
    - “bereitstellt” (auch nach alter Rechtschreibung!) zusammen

    “Zudem muss die Beschilderung und Beschreibung des Essens in der Mensa, wie auch die Beschilderung wichtiger Verwaltungseinrichtungen des Studentenwerks umgehend mindestens bilingual erfolgen.”
    - entweder zwei Kommas (noch eins nach “Studentenwerks”) oder keins, je nach Geschmack bzw. Intention

    “Auf dem Campus selbst müssen die Wege der Studierende verkürzt werden.”
    - “der Studierenden” - “für Studierende”?

    “Aus diesem Grund setzt sich der StuRa für die Aufstellung eines EC-Automaten auf Gelände des Campus ein.”
    - Klingt das anders einfach nur bescheiden, oder ist der Artikel in “auf dem Gelände” vielleicht sogar Pflicht?

    “Außerdem muss die BaföG-Beratung und Betreuung weiter verbessert werden, insbesondere bei Studierenden in prekären finanziellen Situationen, sowie präsenter über Serviceleistungen, wie BaföG-Vorrauszahlungen informiert werden.”
    - Ich gehe davon aus, es geht um die BAföG-Betreuung (übrigens: wenn man das G in BAföG groß schreibt, sollte man auch das A groß schreiben), daher wäre “-Betreuung” angebracht - wenn nicht, sorry

  2. Markus Köppen

    “Aus Sicht des Studierendenrat verstößt dies gegen §13 Abs.1 und 2 des Grundgesetzes, dass die Unverletzbarkeit der Wohnung regelt.”
    - dass/das, “des ~-rates”

    Verzeihung, übersehen. Vollständigkeit ohne Gewähr.

    (Beitrag kann nach Kenntnisnahme kommentarlos entfernt werden)

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